Super Performance: Die Oberndorfer kratzen noch immer am Vize
„Gratulation dem Team zu den starken Leistungen in den NÖ-Derbys, vor allem beim Guntramsdorf-Match“, lobt Oberndorfs Klubchef Franz Sturmlechner seine Schützlinge, die jetzt durchaus noch Chancen auf den Vizemeister haben. Gegen die SG Gumpoldskirchen/Mödling mussten sie in letzter Sekunde den Ausgleich hinnehmen, aber gegen die Guntramsdorfer hatten sie am Ende die Nase knapp vorn.
8. Runde: SG Gumpoldskirchen/Mödling – Union Raiffeisen Oberndorf 5:5
Über die gesamte Spielzeit lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das folglich mit einem gerechten Unentschieden endete. Vor allem zeigten sich Thomas Daxböck und Tomasz Wisniewski von der besten Seite und gewannen je zwei Partien. Den fünften Punkt steuerte Clemens Gal bei. Nur gegen den starken Defensivkünstler Franz Kraus-Güntner war kein Kraut gewachsen.
Die Oberndorfer waren aber knapp am Dreier dran, denn beim Stande von 5:4 für die Melktaler krallten sich die Hausherren beim hauchdünnen 3:2-Sieg im letzten Abdruck noch das Remis.
(Franz Kraus-Güntner 3/0, Alexander Reitner 1/2, Jörg-Peter Pichler 0/3, Doppel 1/0 bzw. Tomasz Wisniewski 2/1, Clemens Gal 1/2, Thomas Daxböck 2/1, Doppel 0/1)
9. Runde: TTC Guntramsdorf 1985 – Union Raiffeisen Oberndorf 4:6
Was für ein toller Beginn! Die Oberndorfer zogen nach anfänglichem Abtasten auf 5:2 davon und sahen bereits wie der sichere Sieger aus. Doch Guntramsdorf kämpfte sich noch heran, ehe sich die Melktaler im abschließenden Doppel doch noch drei Punkte krallten. Wie am Vortag spielten Tomasz Wisniewski und Thomas Daxböck groß auf, vor allem bei ihren Siegen über Mario Padera.
(Mario Padera 1/2, Yuriy Matviychuk 3/0, Mario Varga 0/3, Doppel 0/1 bzw. Tomasz Wisniewski 2/1, Thomas Daxböck 2/1, Clemens Gal 1/2, Doppel 1/0)
Kommentar von Klubchef Franz Sturmlechner:
„Ich bin positiv überrascht, dass wir uns nach den schlechten Spielen gegen Mauthausen und Salzburg so gut präsentierten. Und es sind ganz, ganz wichtige Punkte, denn wir haben unsere Konkurrenten im Kampf um den Vize in Schach gehalten. Jetzt müssen in der letzten Heim-Doppelrunde zwei Siege her, dann können wir es schaffen.“
