Bundesligafinalturnier

20.05.2017

1. Damen Bundesliga: Der Abstieg ist besiegelt: Oberndorf scheitert an Bruck/M. 2. Herren Bundesliga: Oberndorf erreicht den 8. Platz von insgesamt 19 Teams

Bundesligafinalturnier
Nächstes Jahr spielen beide Oberndorfer Teams in der 2. Bundesliga. Von links: Edith Gruber, Klubchef Franz...

1. Damen Bundesliga
Der Abstieg ist besiegelt: Oberndorf scheitert an Bruck/M.

Es war denkbar knapp, aber Oberndorf spielt kommende Saison in der 2. Liga. Beim Bundesligafinale in Baden holten wohl die Melktalerinnen im Platzierungsspiel des Grunddurchganges mit einem klaren Sieg über Ossiachersee Bodensdorf den 7. Platz, doch das Relegationsspiel gegen Bruck/M. ging an die Steirerinnen.

Spiel um Platz 7: Union Raiffeisen Oberndorf – Ossiachersee Bodensdorf   5:1

Der Verlierer dieses Spiels galt als Fixabsteiger, dennoch traten die Kärntnerinnen wie schon letzte Woche nur zu zweit an. Diese Schwächung spielte natürlich der Sturmlechner-Truppe in die Hände. Ines Diendorfer und Edith Gruber gewannen ihre einzige Partie, nur Rita Sturmlechner musste sich Evelyn Schätzer trotz zweier Matchbälle geschlagen geben. Mit dem klaren 3:1 im Doppel sowie zwei wo-Partien war der Dreier perfekt.

(Ines Diendorfer 1/0, Edith Gruber 1/0, Rita Sturmlechner 0/1, wo 2/0, Doppel 1/0 bzw. Claudia Schätzer 0/2, Evelyn Schätzer 1/0, wo 0/2, Doppel 0/1)

 

Im anschließenden Relegationsspiel um den Verbleib in der 1. Bundesliga bekamen es die Oberndorferinnen mit dem Vizemeister der 2. Liga Bruck/M. zu tun. Die Ausgangsposition sprach deutlich für das Steiermark-Trio, das zwei Topspielerinnen in ihren Reihen hatte.

 

Relegation: Union Raiffeisen Oberndorf – ESV Bruck/M.   2:4

Nach den ersten beiden Einzeln war für die Oberndorferinnen die Welt noch in Ordnung. Edith Gruber verlor wohl gegen die ehemalige Teamspielerin Nicole Galitschitsch, dafür glich Ines Diendorfer mit einem glatten 3:0 über Rosa Sauer zum 1:1 aus. Anschließend unterlag Rita Sturmlechner der slowenischen Legionärin Katja Tomazic und als auch das Doppel an die Steirerinnen ging, war bei der Melktal-Equipe Feuer am Dach. Jetzt mussten zwei Siege zum Ausgleich her und da fehlte das nötige Glück. Im Spitzenspiel führte Diendorfer gegen die Galitschitsch in Sätzen mit 2:0 und sah wie der sichere Sieger aus. Doch danach riss der Faden und Oberndorfs TT-Ass scheiterte im fünften Satz. Da nützte auch der klare Sieg von Gruber gegen Sauer nichts mehr.

(Ines Diendorfer 1/1, Edith Gruber 1/1, Rita Sturmlechner 0/1, Doppel 0/1 bzw. Nicole Galitschitsch 2/0, Rosa Sauer 0/2, Katja Tomazic 1/0, Doppel 1/0)

 

Kommentar von Klubchef Franz Sturmlechner:

„Ja es ist bitter, dass wir den Klassenerhalt nicht geschafft haben. Es soll keine Ausrede her, aber zwei Mutterschaft bedingte Ausfälle brachten uns in diese prekäre Situation. Dennoch hatten wir gegen Bruck/M. unsere Chancen, denn beim greifbaren Sieg von Ines gegen Galitschitsch hätte es 3:3 unentschieden geheißen und dann wäre die endgültige Entscheidung in einem „sudden death“, einem Kurzsatz auf fünf Punkte, gefallen. So müssen wir uns wehmütig von der österreichischen Topliga verabschieden.“

 

 

2. Herren Bundesliga
Oberndorf erreicht den 8. Platz von insgesamt 19 Teams

Beim Bundesliga-Finale in Baden wurden auch die Platzierungsspiele der 2. Ligen ausgetragen und da trafen die Viertplatzierten Oberndorfer (Gruppe B) auf Guntramsdorf, den Vierten der Gruppe A. Die Melktaler nützten diese Gelegenheit und setzten ihren Junior Christoph Weninger zum zweiten Mal in der Bundesliga ein.

Spiel um Platz 7: Austrolaw Guntramsdorf – Union Raiffeisen Oberndorf   6:3

Bei dem eher bedeutungslosen Spiel lagen die Vorteile auf Seiten der Guntramsdorfer. Oberndorf ging wohl durch Christian Wolf mit 1:0 in Führung, danach diktierten aber die Weinstädter das Geschehen und setzten die Melktaler mit drei Siegen hintereinander unter Druck. Sturmlechner & co probierten in der Folge alles, kamen aber trotz zweier Siege von Thomas Daxböck und Wolf nicht mehr heran. Der Knackpunkt waren die Partien 3 und 4, die hauchdünn an die Hausherren gingen. Weninger verlor alle drei Einzel, legte aber erneut eine Talentprobe ab. Insgesamt bedeutet das den 8. Platz von 19 BL-Mannschaften.

(Juri Matviychuk 3/0, Mario Padera 2/1, Marius Mandl 1/2 bzw. Christian Wolf 2/1, Thomas Daxböck 1/2, Christoph Weninger 0/3)

 

Kommentar von Klubchef Franz Sturmlechner:

„Das Platzierungsspiel gegen Guntramsdorf haben wir bereits als Standortbestimmung für die nächste Saison genützt. Unser Junior Christoph hat trotz der Niederlagen sein gutes Potential gezeigt und erhält kommende Saison einen Fixplatz im Team. Wir sind mit dem 8. Endrang durchaus zufrieden. Lange zeigt lagen wir in der Gruppe B sogar auf dem Vizekurs, aber leider ging uns im Finish die Luft aus.“